Donnerstag bis Sonntag

Geschützter (T)raum

Geschützter (T)raum



Willkommen Anderswo Festival

→ Thespis Zentrum, Goschwitzstraße

Willkommen Anderswo!

Es gibt auf diesem Festival einen geschützten Raum und ein Awareness-Team. Das Awareness-Team erkennt ihr an den pinken T-Shirts. Es ist Ansprechperson bei Sorgen, Nöten und Erfahrungen, die ihr auf dem Festival macht. Es ist uns wichtig, dass alle auf dem Festival achtsam miteinander umgehen. Das Awareness-Team besteht aus Menschen, die immer ansprechbar sind, die zuhören und helfen. Konkret unterstützen wir Betroffene von Übergriffen und verschiedener Diskriminierungsformen. Wir sind im »Geschützten (T)raum« im Thespis Zentrum zu finden. Solltet ihr den Weg dorthin suchen oder an Ort und Stelle Unterstützung brauchen, sprecht gerne die Menschen in pinken T-Shirts an, sie werden euch helfen. Im »ge-schützen T(raum)« liegt verschiedenes Informationsmaterial aus, es gibt warme Getränke und Möglichkeiten, sich zurückzuziehen und zu erholen.
Natürlich ist es die Verantwortung von uns allen, dass sich alle wohlfühlen und dass die Grenzen anderer respektiert werden. Falls ihr aber mal Unterstützung braucht, sind wir für euch da während des gesamten Festivals.

Wir wünschen euch eine gute Zeit! Euer Awareness- und Festivalteam




Gold und Honig

Gold und Honig

Nachgesprächsformat, anschließend an jede Vorstellung

Moderation und Konzept: Frederic Gülbeyaz

→ im Bühnenraum, anschließend an jede Vorstellung

Gold & Honig ist unser Format für kreativen Austausch und Begegnung. Es gibt Raum zum gemeinsamen Nachdenken über das Erlebte. Mit spielerischen Gesprächsanstößen wollen wir zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Gesehenen auffordern. Durch die Augen und Ohren der Gemeinschaft erwacht die Kunst zum Leben.


Im Zusammen-Spiel versuchen wir Grenzen und hierarchische Momente zu überwinden. Offenheit und Empathie dienen uns als Grundlage für die Verschmelzung von Gefühlen und Gedanken in einfach zugänglicher Sprache.


Gold & Honig ist ein Ort für gemeinsames und kreatives Handeln.
Im Sinne des übergreifenden Festivalthemas werden alte Muster in der Beziehung zwischen Kunstschaffenden und Kunstschauenden neu befragt.
Wir möchten diesen besonderen Moment mit euch gemeinsam begehen.
Genau wie hier und jetzt werden wir nicht wieder zusammenkommen. Das macht es so kostbar.


Instagram-Takeover

Instagram-Takeover



Jasmin Lein und Lena Mädel

→ Instagram

Vor, während und nach dem Festival werden wir die auftretenden Künstler*innen mit Portraits auf dem Instagram-Profil des Thespis-Zentrums vorstellen. Außerdem wollen wir den Festivalalltag für alle wahrnehmbar machen und durch Beiträge in der Story und weitere Eindrücke die Atmosphäre auch für all jene greifbar machen, die nicht direkt am Festival teilnehmen können.




→ Instagram

Repression, Revolution, Transformation

Repression, Revolution, Transformation

Ausstellung

Thespis Zentrum, Adopt a Revolution

→ Foyer des DSVTh Haupthauses

Was haben Oppositionelle aus der ehemaligen DDR und Syrien gemeinsam? Eine ganze Menge! Der Ruf nach Bürgerrechten, Freiheit und Demokratie ist nicht nur eine Forderung der damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung von 1989, sondern auch der syrischen Revolution von 2011. Und obwohl die Szenarien in den beiden Ländern unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können: Aktivist*innen aus der ehemaligen DDR und aus Syrien verfügen über gemeinsame Erfahrungen. Unsere Ausstellung arbeitet diese geteilten Erfahrungen auf. An 4 Stationen sprechen ZeitzeugInnen beider Bewegungen über Protest gegen Diktatur und Repression, sowie ihre demokratischen Visionen, Flucht- und Umbruchserfahrungen. Schautafeln geben Hintergrundinformationen zum geschichtlichen Kontext und erklären die Machtstrukturen beider Regime, Dynamiken der Proteste und Gründe für die Gewalteskalation in Syrien.


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!


Begleitend zur Ausstellung findet am Samstag, den 19.09.2020 um 14.00—16.00 Uhr ein Gespräch zu »Demokratie-Bewegungen zusammen denken. Syrisch-deutsche Perspektiven auf die Revolutionen von 1989 und 2011« statt.

Ausstellung und Veranstaltung finden im Rahmen eines Projektes von Adopt a Revolution statt, das gefördert wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stiftung Nord-Süd-Brücken.



→ Adopt a Revolution online

Sprechen Sie Bautzen (?)

Sprechen Sie Bautzen (?)

Eine Zuhör-Installation

Willkommen Anderswo

→ DSVTh Foyer und Theatergarten

Sprache beschreibt und zerlegt, tröstet und bringt zum Lachen, sie beeinflusst den Raum um sich herum und formt unsere Wahrnehmung der Welt. Aber welche Sprachen werden in Bautzen gesprochen? Wie formulieren Bautzner*innen Gedanken über ihre Stadt – und wie hört sich das eigentlich an?


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!


Von und mit den Stimmen von Menschen aus Bautzen, sowie Elina Averbukh, Antonia Weber und Gabriel Wörfel

Donnerstag, 17. September

18.00

Begrüßung

Begrüßung



Willkommen Anderswo Festival

→ 18.00 Uhr

→ Kornmarkt

18.00 Uhr Begrüßung auf dem Kornmarkt
19.30 Uhr Deutsch-Sorbisches Volkstheater – Hauptbühne


Willkommen in Bautzen. Bevor wir gemeinsam im Haupthaus des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters die erste Premiere schauen, gehen wir in die Stadt und erinnern uns: Vor vier Jahren, im September 2016, fanden in Bautzen auf dem Kornmarkt rassistische Ausschreitungen und Übergriffe statt. Daraufhin wurde dieses Festival gegründet, das in der Vergangenheit selbst Ziel solcher Angriffe geworden ist. Wir erinnern uns gemeinsam zurück und treten öffentlich für ein zukünftig weltoffenes Bautzen ein.




→ Thespis-Zentrum

19.30

Prěki-Durich-Loborka
abgehauen – rüber – geflohen

Prěki-Durich-Loborka
abgehauen – rüber – geflohen

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 21.30 Uhr

DSVTh Bautzen / Pop2Go (Steinhaus e.V.)

→ 19.30 Uhr

→ DSVTh Haupthaus Bühne

Drei Worte die jeweils dasselbe meinen: RÜBER. In Zeiten des Zerfalls der DDR ein Wort, das vieles verspricht: RÜBER in den Westen, RÜBER in die Freiheit. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine junge Band zu DDR-Zeiten. Sie wollen in den Westen abhauen. Welche Ängste und Zweifel sie unterwegs erleben und ob ihnen die Flucht gelingt, soll in einem fesselnden Theaterstück aus Schauspiel, Tanz und Musik erzählt werden. Das Stück wurde gemeinsam mit dem Projekt POP2GO (Steinhaus e.V.) erarbeitet. Sorbisch- und deutschsprachige Jugendliche stehen gemeinsam auf der Bühne, beide Sprachen greifen organisch ineinander. Ein Stück deutscher Geschichte wird erlebbar. Regisseur Mirko Brankatschk hat die Erlebnisse seiner Flucht für seine jungen Schauspieler*innen aufgearbeitet.


Młoda band w NDRskim času piska a žiwori, kaž bě to tehdy z wašnjom. Napodobnja swoje idole z wulke-ho swěta a swjeći, swjeći, swjeći ... doniž njeje jim myslenje w kraju přewuske a woni spytaja ćeknyć přez hranicu do zapada. Hač so jim to zešlachći a kotre strachi a dwěle maja přetrać, to chcemy w jimacej hrě předstajić.


Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Regie/režija: Měrko Brankačk
Musikalische Leitung/muzikaliske nawjedowanje: Malte Rogacki
Choreografie/choreografija: Patrick von Bardeleben
Austattung/wuhotowanje: Sandra Viola Gellert
Dramaturgie: Madleńka Šołćic
Theaterpädagogin: Julia Jankowscyna


Gemeinschaftsproduktion des Sorbischen Jugendtheaters mit dem Steinhaus e.V. / Pop2Go // Zhromadna produkcija Serbskeho młodźinskeho dźiwadła při NSLDź a Kamjentneho domu z.t. Mitwirkende des Sorbischen Jugendtheaters am DSVTh und Jugendliche des Steinhaus e.V.






→ POP2GO online

Freitag, 18. September

11.00

Siebdruck

Siebdruck



KunstDruckWerkstatt des Steinhaus e.V. Bautzen

→ 11.00 Uhr

→ Goschwitzstraße 38 (im Hinterhaus)

Komm näher und bedruck Deinen eigenen Festivalbeutel!

Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!


→ KunstDruckWerkstadt online

12.00

#Tempest

#Tempest

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 14.00 Uhr

Münchner Kammerspiele / Kammerklicke München

→ 12.00 Uhr

→ DSVTh Haupthaus — Bühne

Es geht ums Verlassen müssen von Haus und Heimat, ums Selbstständig werden müssen, darum zu neuen Ufern aufzubrechen, Zeiten des Übergangs. Für manche ist Ausbeutung in der Arbeit das Thema, für andere der Verlust eines Menschen oder die Arbeit als Auszubildender auf einer Corona-Kranken-Station. »Der Irrsinn in der Welt wird immer größer. Es gibt immer verrücktere Menschen, die weltweit an der Macht sind.« Die Kammerklicke befragt Shakespeare und sich selbst und erschafft eine Insel wider alle Grenzen, Reglementierungen und Vorurteile.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Mit: Alireza Ekhlasi, Maria Anastasia Popa, Anna Köstler, Daniel Renzikowski, Ehab Alkseiri, Fadi Mattawa, Faiz Teymuri, Jakob Seeberger, Jamila Gebhard, Julius Papenburg, Karim Aldiri, Katja Cizmic, Lia Fresno Vazquez, Lidia Dogan, Mag Pietsch, Marie Sakho, Mbacke Ndiaye, Pia Yaman, Said Nazari, Shahab Nazari
Regie: Christine Umpfenbach
Textarbeiten: Denijen Pauljevic
Kostüm: Melina Poppe
Regieassistenz: Elina Gibson
Produktionsleitung: Elke Bauer (Münchner Kammerspiele) und Moritz Grebner (Bellevue di Monaco)
Workshop Poetry Slam: Achim Waseem Seger
Workshop Street Dance: Cataléya Sanchéz
Bildregie: Suli Kurban
Kamerafrau und Schnitt: Catherina Maisel
Ton: Elisa Maria Nadal


In Kooperation mit den Münchner Kammerspiele und Bellevue di Monaco. Mit freundlicher Unterstützung der BNP Paribas Stiftung.




→ Kammerklicke online

16.00

Metamorphos*in

Metamorphos*in

Begrenzte Platzzahl, Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 19.00 Uhr

Deutsches Theater Berlin / Junges DT Berlin

→ 16.00 Uhr

→ DSVTh Haupthaus — online

»Die Große Krise hat viele Menschen an den Rand ihrer Existenz getrieben. Sie fühlen sich verloren und wissen nicht mehr, wer sie sind und wo ihr wahres Potential liegt. Wir können diesen Menschen helfen, wieder auf den richtigen Weg zu finden.«Prof. Dr. Zeus und Dr. Dr. Hera (CEOs der Olymp GmbH)

Der Jugendclub Metamorphos*in des Deutschen Theater Berlin lädt das Publikum zu einem immersiven Livestream-Theater ein. Während die Figuren aus Ovids Metamorphosen ein neuartiges Fortbildungsprogramm anbieten, kann das Publikum die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte der Firma durch Interaktionen herausfinden. Solange Sie sich nicht im Labyrinth verlieren ...


Für eine Kartenreservierung schickt bitte eine Mail mit dem Betreff "Metamorphos*in" an: info@jungesdt.de


Von und mit: Maria Leonie Berten, Tillmann Drews, Zari Eder, Richard Gräger, Pauline Georgieva, Liza Mineeva, Kajetan Popanda, Dorian Stanoschefsky, Clara Walla, Emilia Zey
Leitung: Lasse Scheiba, Zoe Karina Lohmann
Ausstattung: Turkish Delight
Webdesign: Lucia Kan-Sperling

Gefördert durch Aktion Mensch e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Deutschen Theaters und der Kammerspiele e.V.
Ein besonderer Dank geht an Johannes Schenk und die dm-Filiale Karl-Marx-Straße, Berlin.




→ DT Berlin online

19.30

Schau.Platz.Angst

Schau.Platz.Angst

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 22.00 Uhr

Theater und Orchester Heidelberg / Junges Theater Heidelberg

→ 19.30 Uhr

→ DSVTh Haupthaus — Bühne

Ein Sofa zieht durch die Stadt. Darauf sitzt die Angst. Allerdings ist diese gar nicht besonders furchteinflößend und lädt Menschen jeglichen Alters und Herkunft auf eine Tasse Tee zum Gespräch ein ...Ein Jahr lang forschte der Club #7 Grenzen.Los! des Jungen Theaters Heidelberg zum Thema Angst und setzte sich zum Ziel, Ängste und Grenzen in verschiedenster Form ausfindig zu machen und gemeinsam mit Heidelberger Bürgerinnen zu überwinden. Die Begegnungen aus dem Stadtraum werden nun in verdichteter Form auf der Bühne gezeigt. Die Spielerinnen rollen ihre Spielwiese aus, erschaffen einen Mikrokosmos, in dem sie Spießbürger*innen hinter Zäunen zeigen, Gartenzwergen eine Stimme geben und gemeinsam mit dem Publikum Grenzen überwinden.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Leitung und Bühne: Markus Strobl, Constanze Wohninsland
Kostüm: Isabell Wibbeke
Assistenz: Johannes Ott
Mit: Anisa Biancorosso, Pha Croissant, Joshua Gebril, Lene Hanke, Brigitta Martin, Elisa Ponica, Manuel Rechsteiner




→ Theater und Orchester Heidelberg online

21.30

Unfriendly Takeover

Unfriendly Takeover

(Ausfall bei schlechtem Wetter)

Präsentation des FLINT* DJ* Workshops mit DJ L_Sa und Bautzner Teilnehmer*innen.

→ 21.30 Uhr

→ DSVTh Burgtheater — Burghof

Was genau machen diese DJs eigentlich wenn sie am Pult stehen? Welche Knöpfe drehen, schieben, drücken sie wann und warum und wie machen sie das mit diesen Übergängen?
Im August hat sich eine Gruppe weiblicher Musiknerds mit der DJ und Aktivistin L_Sa getroffen und gemeinsam an DJ-Technik und Playlist-Komposition gearbeitet. Zum Start der großen DJ -Karriere legen die Teilnehmenden am Freitag, den 18.09., alle zusammen für uns auf! Wider alle (Genre-)Grenzen gibt es Musik und feministisches Empowerment auf die Ohren.
[FLINT = also alle, die gesellschaftliche Erfahrungen als Mädchen/Frauen machen oder gemacht haben]

Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!


Unterstützt durch Native Instruments, in Kooperation mit dem Steinhaus e.V.. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Alexander Noack für die tolle Unterstützung!




Samstag, 19. September

10.00

#Tempest

#Tempest

gemeinsamer Gang zur Mönchskirchruine, Große Brüdergasse 24

Münchner Kammerspiele / Kammerklicke München

→ 10.00 Uhr

→ Treffpunkt/Kartenabholung: Kassenhalle des Haupthauses DSVTh (09.30 Uhr)

Bei schlechtem Wetter auf der DSVTh Haupthaus — Bühne


Es geht ums Verlassen müssen von Haus und Heimat, ums Selbstständig werden müssen, darum zu neuen Ufern aufzubrechen, Zeiten des Übergangs. Für manche ist Ausbeutung in der Arbeit das Thema, für andere der Verlust eines Menschen oder die Arbeit als Auszubildender auf einer Corona-Kranken-Station. »Der Irrsinn in der Welt wird immer größer. Es gibt immer verrücktere Menschen, die weltweit an der Macht sind.« Die Kammerklicke befragt Shakespeare und sich selbst und erschafft eine Insel wider alle Grenzen, Reglementierungen und Vorurteile.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Mit: Alireza Ekhlasi, Maria Anastasia Popa, Anna Köstler, Daniel Renzikowski, Ehab Alkseiri, Fadi Mattawa, Faiz Teymuri, Jakob Seeberger, Jamila Gebhard, Julius Papenburg, Karim Aldiri, Katja Cizmic, Lia Fresno Vazquez, Lidia Dogan, Mag Pietsch, Marie Sakho, Mbacke Ndiaye, Pia Yaman, Said Nazari, Shahab Nazari
Regie: Christine Umpfenbach
Textarbeiten: Denijen Pauljevic
Kostüm: Melina Poppe
Regieassistenz: Elina Gibson
Produktionsleitung: Elke Bauer (Münchner Kammerspiele) und Moritz Grebner (Bellevue di Monaco)
Workshop Poetry Slam: Achim Waseem Seger
Workshop Street Dance: Cataléya Sanchéz
Bildregie: Suli Kurban
Kamerafrau und Schnitt: Catherina Maisel
Ton: Elisa Maria Nadal


In Kooperation mit den Münchner Kammerspiele und Bellevue di Monaco. Mit freundlicher Unterstützung der BNP Paribas Stiftung.



→ Kammerklicke online

11.00

#Tempest

#Tempest

Filmfassung mit performativen Elementenfrei nach William Shakespeare

Münchner Kammerspiele / Kammerklicke München

→ 11.00 Uhr

→ Treffpunkt/Kartenabholung: Kassenhalle des Haupthauses DSVTh (10.30 Uhr); gemeinsamer Gang zur Mönchskirchruine, Große Brüdergasse 24

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 13.00 Uhr
Bei schlechtem Wetter auf der DSVTh Haupthaus — Bühne


Es geht ums Verlassen müssen von Haus und Heimat, ums Selbstständig werden müssen, darum zu neuen Ufern aufzubrechen, Zeiten des Übergangs. Für manche ist Ausbeutung in der Arbeit das Thema, für andere der Verlust eines Menschen oder die Arbeit als Auszubildender auf einer Corona-Kranken-Station. »Der Irrsinn in der Welt wird immer größer. Es gibt immer verrücktere Menschen, die weltweit an der Macht sind.« Die Kammerklicke befragt Shakespeare und sich selbst und erschafft eine Insel wider alle Grenzen, Reglementierungen und Vorurteile.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Mit: Alireza Ekhlasi, Maria Anastasia Popa, Anna Köstler, Daniel Renzikowski, Ehab Alkseiri, Fadi Mattawa, Faiz Teymuri, Jakob Seeberger, Jamila Gebhard, Julius Papenburg, Karim Aldiri, Katja Cizmic, Lia Fresno Vazquez, Lidia Dogan, Mag Pietsch, Marie Sakho, Mbacke Ndiaye, Pia Yaman, Said Nazari, Shahab Nazari
Regie: Christine Umpfenbach
Textarbeiten: Denijen Pauljevic
Kostüm: Melina Poppe
Regieassistenz: Elina Gibson
Produktionsleitung: Elke Bauer (Münchner Kammerspiele) und Moritz Grebner (Bellevue di Monaco)
Workshop Poetry Slam: Achim Waseem Seger
Workshop Street Dance: Cataléya Sanchéz
Bildregie: Suli Kurban
Kamerafrau und Schnitt: Catherina Maisel
Ton: Elisa Maria Nadal


In Kooperation mit den Münchner Kammerspiele und Bellevue di Monaco. Mit freundlicher Unterstützung der BNP Paribas Stiftung.



→ Kammerklicke online

12.00

Siebdruck

Siebdruck



Goschwitzstraße 38 (im Hinterhaus)

→ 12.00 Uhr

→ Siebdruck in der KunstDruckWerkstatt des Steinhaus e.V. Bautzen

Komm näher und bedruck Deinen eigenen Festivalbeutel!


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!



→ KunstDruckWerkstadt online

14.00

Cyrkus Görlitz

Cyrkus Görlitz

Deutsch-polnischer Jugendzirkus

Cyrkus Görlitz

→ 14.00 Uhr

→ Kornmarkt Bautzen

CYRKUS ist Spaß, Gemeinschaft, Begegnung, Wachsen, Kunst – und so viel mehr! Seit 2007 ermöglicht es der KulturBrücken Görlitz e.V. Kindern und Jugendlichen aus GörlitZ-gorzelec, sich regelmäßig miteinander in Zirkuskünsten zu üben und die Europastadt zu (be)leben. Die Jugendgruppe stellt sich mit einem Auftritt vor.

CYRKUS to zabawa, wspólnota, spotkanie, rozwój i sztuka cyrkowa — oraz wiele więcej! Od 2007 r. stowarzyszenie KulturBrücken Görlitz e.V. daje dzieciom, jak i młodzieży ze Zgorzelca/Görlitz możliwość uczestniczenia w regularnych treningach w wielu dyscyplinach cyrkowych, a tym samym w życiu w duchu Europa-Miasta. Grupa młodzieżowa zaprezentuje się na występie.


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!



→ Cyrkus Görlitz online

14.00

Demokratie-Bewegungen zusammen denken

Demokratie-Bewegungen zusammen denken

Syrisch-deutsche Perspektiven auf die Revolutionen von 1989 und 2011

Thespis Zentrum, Adopt a Revolution

→ 14.00 Uhr

→ DSVTh Haupthaus — Westfoyer

In der die Ausstellung »Repression, Revolution, Transformation« begleitenden Veranstaltung »Demokratie-Bewegungen zusammen denken. Syrisch-deutsche Perspektiven auf die Revolutionen von 1989 und 2011« diskutieren wir gemeinsam mit Zeitzeuginnen über die Bedeutung der in der Ausstellung vermittelten historischen Ereignisse für ein heutiges gemeinsames Zusammenleben. Was denken nach (Ost-)Deutschland geflüchtete Syrerinnen über die Zunahme von rechtem und anti-demokratischem Gedankengut hier in Deutschland in Anbetracht ihres eigenen Einsatzes für eine freiere und pluralere Gesellschaft in Syrien? Wie bewerten Menschen aus der ehemaligen Bürgerrechtsbewegung von 1989 diese Entwicklungen? Und wie kann eine gemeinsam erdachte solidarische Perspektive aussehen, die rechter und anti-demokratischer Hetze etwas entgegensetzen kann? Wir von der deutsch-syrischen Solidaritätsinitiative Adopt a Revolution moderieren durch den Nachmittag.


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei! Wir verteilen kurz vor Veranstaltungsbeginn Karten, so lange der Vorrat reicht.


Das Theater Bautzen bietet im Rahmen der Veranstaltung von 13:45 bis 16:00 eine kostenfreie Kinderbetreuung an. Um Voranmeldung unter kontakt@thespis-zentrum.de wird gebeten.


Ausstellung und Veranstaltung finden im Rahmen eines Projektes von Adopt a Revolution statt, das gefördert wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stiftung Nord-Süd-Brücken. Kostenfrei für Euch, kommt vorbei! Wir verteilen kurz vor Veranstaltungsbeginn Karten, so lange der Vorrat reicht.



→ Adopt a Revolution online

14.00

Fulcrum

Fulcrum

Erste Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 16.00 Uhr

Dylan Quinn Dance Theatre, Nordirland

→ 14.00 Uhr

→ DSVTh Burgtheater — Kleiner Saal

Inspiriert von der Auseinandersetzung mit Samuel Becketts Stück »Catastrophe« und dessen Beziehung zu Václav Havel ist die Kollaborationsarbeit »Fulcrum« zwischen dem Tänzer und Choreographen Dylan Quinn, der Tänzerin Jenny Ecke sowie dem Komponisten und Sänger Andy Garbi entstanden.
Die gemeinsam erarbeitete Tanzperformance erkundet akribisch die Komplexität von Abhängigkeiten, Kontrolle und sich stetig verändernder Machverhältnisse und demonstriert, welche ganz persönlichen Auswirkungen diese auf unser Leben haben. Das Stück konzentriert sich physisch wie musikalisch auf feine verdichtete Bewegungen, und fordert die Tänzer*innen heraus sich in diesem festen Rahmen erfinderisch und ehrlich zu bewegen. Das Dylan Quinn Dance Theatre hat seinen künstlerischen Mittelpunkt in der Nord-Irischen Stadt Enniskillen, Ferma-nagh. Dort veranstaltet es monatlich Gesellschaftstanz-Workshops und eine Vielzahl lokaler und internationaler Kunstprojekte.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Choreograf: Dylan Quinn
Tanz & Beratung: Jenny Ecke, Dylan Quinn
Musik: Andy Garbi



→ Dylan Quinn Dance Theatre online

17.00

RAUS?! – Von Lebenslinien und Grenzerfahrungen

RAUS?! – Von Lebenslinien und Grenzerfahrungen

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 19.00 Uhr

Thespis Zentrum / Bürger*innenBühne Bautzen

→ 17.00 Uhr

→ DSVTh Burgtheater — Großer Saal

Stückerarbeitung der BürgerInnenBühne Bautzen zu persönlichen Limits und Überschreitungen.
Drei Frauen, drei einschneidende Ereignisse, drei Überschreitungen gewohnter Bahnen – die Eigenproduktion der BürgerInnenBühne des Thespis Zentrums geht weiblichen Lebenswegen der neueren Geschichte hier in der Region Bautzens nach.
Dabei werden nicht nur räumlich Linien überschritten. Auch sprachlich, ideologisch und stets ganz persönlich kommen die Figuren an ihre Grenzen. Doch bleiben sie dort nicht stehen.
Basierend auf realen Biografien der Oberlausitz und reich an eigenen Erfahrungen rund um den Globus untersuchen die Darsteller*innen, was uns begrenzt und was uns vorantreibt.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Spielende: Bärbel Hädicke, Fei Xie, Jessica Oberst, Konrad Lindemann, Marion Hönig, Selbihan Kurtel, Steffen Herpich, Susanne Bärsch, Wissal Hadj-Ahmed, Yvonne Fritsche
Leitung: Christian Schröter



→ Thespis Zentrum online

19.30

Fulcrum

Fulcrum



Dylan Quinn Dance Theatre, Nordirland

→ 19.30 Uhr

→ DSVTh Burgtheater — Kleiner Saal

Inspiriert von der Auseinandersetzung mit Samuel Becketts Stück »Catastrophe« und dessen Beziehung zu Václav Havel ist die Kollaborationsarbeit »Fulcrum« zwischen dem Tänzer und Choreographen Dylan Quinn, der Tänzerin Jenny Ecke sowie dem Komponisten und Sänger Andy Garbi entstanden.
Die gemeinsam erarbeitete Tanzperformance erkundet akribisch die Komplexität von Abhängigkeiten, Kontrolle und sich stetig verändernder Machverhältnisse und demonstriert, welche ganz persönlichen Auswirkungen diese auf unser Leben haben. Das Stück konzentriert sich physisch wie musikalisch auf feine verdichtete Bewegungen, und fordert die Tänzer*innen heraus, sich in diesem festen Rahmen erfinderisch und ehrlich zu bewegen. Das Dylan Quinn Dance Theatre hat seinen künstlerischen Mittelpunkt in der Nord-Irischen Stadt Enniskillen, Ferma-nagh. Dort veranstaltet es monatlich Gesellschaftstanz-Workshops und eine Vielzahl lokaler und internationaler Kunstprojekte.

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Choreograf: Dylan Quinn
Tanz & Beratung: Jenny Ecke, Dylan Quinn
Musik: Andy Garbi



→ Dylan Quinn Dance Theatre online

19.30

Fremd 4.0

Fremd 4.0

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 22.00 Uhr

VolXbühne / Theater an der Ruhr (Mülheim an der Ruhr) / A.TONAL.THEATER (Köln) / Freihandelszone — Ensemblenetzwerk Köln / Alte Feuerwache Köln

→ 19.30 Uhr

→ DSVTh Haupthaus — Bühne

... mit Musikerinnen & Darstellerinnen aus Chile, Kuba, dem Senegal, Syrien und dem Balkan über den Blick des Fremden auf uns und unsere Gesellschaft ...
In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitalisierter Welt ist HEIMAT für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden – einem »Phantomschmerz«. Nach der letztjährigen Produktion HEIMAT 4.0 spürt die VolXbühne nun durch einen 180-Grad-Perspektivwechsel mit einem multinationalen Ensemble diesem schwierigen Begriff erneut nach: Wie sehen FREMDE, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland immigriert sind, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Sitten und Gebräuche?
Wir – sowohl als Einzelperson wie auch unsere gesamte Gesellschaft – brauchen das Fremde und den Fremden, um eine eigene Identität auszubilden, den eigenen Blick und die eigene Selbstdefinition durch den Blick von Außen zu schärfen. Wenn die Sprache nicht verstanden wird, sind es Körpersprache, Gerüche, Gebräuche und alltägliches Verhalten, die das Bild des Fremden von uns prägen. Welche Bilder, körperliche Signale, Gerüche und Gebräuche fallen diesem als Erstes ins Auge und können als Merkmale unserer HEIMAT – unserer Identität – identifiziert werden?
Das alles verbindende, wegweisende Momentum in der Aufführung ist und bleibt aber die Musik ...

Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Mit: Aidara Seck (Trommler & Sänger, Senegal), Mohammad »Saado« Kharouf (Schauspieler & Tänzer, Syrien), Majela van der Heusen (Kontrabassistin & Sängerin, Kuba), Pia Miranda (Posaunistin, Chile), Rudi Rumstajn (Gitarrist & Kickboxer, Balkan)
Text: Ensemble
Regie: Jörg Fürst
Bühne: Jana Denhoven
Videoscreening/Blog: Valerij Lisa
Kostüme: Monika Odenthal
Lichtdesign: Kerp Holz
Technische Leitung: Dirk Lohmann
Technische Mitarbeit: Joachim Gleue
Produktion: Anja Hüben, Renate Grimaldi
Layout: designmolter & sartor, Düsseldorf
Fotomotiv: Postkarte/PlakatAnja Hüben


Mit herzlichstem Dank an die MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, das Kulturamt Köln, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, die Rheinenergiestiftung Kultur Köln und Adem Köstereli & die RUHRORTER.



→ Volxbühne online

21.00

Oriental Band

Oriental Band

(Ausfall bei schlechtem Wetter)

Yara Abou Fakher und Band

→ 21.00 Uhr

→ DSVTh Burgtheater — Burghof

Yara Abou Fakher kam zur Musik, als sie sechs Jahre alt war. Von dieser Zeit an wurde sie im Violin-Spiel am Sulhi Alwadi Institut ausgebildet. Im Anschluss daran nahm sie an der Musikhochschule in Damaskus ein Musik-Studium auf. In Syrien spielte sie in diversen renommierten Orchestern mit – allen voran in der Syrischen Symphonie, aber auch im Syrisch-Orientalischen Orchester, im Mari Orchester und weiteren. Derzeit ist sie Violinistin im Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) und wirkt dadurch an zahlreichen Konzerten in ganz Europa mit. Parallel dazu ist sie als Violin-Dozentin in Dresden tätig. In Bautzen spielt sie zusammen mit Stefan Mohrmann und Tarek Al Hammad.


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!

22.30

Lumaraa & Der Asiate

Lumaraa & Der Asiate

(Ausfall bei schlechtem Wetter)

Lumaraa & Der Asiate

→ 22.30 Uhr

→ DSVTh Burgtheater — Burghof

LUMARAA und DER ASIATE sind das Traumpaar der deutschen HipHop-Landschaft. Lumaraa begann schon als Teenager, sich für Rapmusik zu begeistern. Ihre erste Headliner-Tour Kämpfernat(o)ur startete sie im Frühjahr 2015. Im selben Jahr trat sie auf dem Female Focus Festival zur Unterstützung von Frauen im Hip-Hop auf. Der Asiate wurde 1988 unter dem Namen Andy Zirnstein als Sohn einer deutschen Mutter und eines vietnamesischen Vaters in Großröhrsdorf geboren. Anschließend wuchs er in Sohland an der Spree in der Nähe von Bautzen auf. Im Alter von 17 Jahren probierte er sich in Hip-Hop-Battles als Freestyle-Rapper aus. Sein Debütalbum erschien 2009 unter dem Titel Asiatainment.


Kostenfrei für Euch, kommt vorbei!



→ Lumaraa und der Asiate online

Sonntag, 20. September

11.00

Ich bin Muslima - Haben Sie Fragen?

Ich bin Muslima - Haben Sie Fragen?

Vorstellung mit anschl. Nachgespräch bis 13.30 Uhr

Staatsschauspiel Dresden / Bürger:Bühne

→ 11.00 Uhr

→ DSVTh Haupthaus — Bühne

In deutscher und arabischer Sprache


Es wird viel geredet über den Islam und die Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften. Sehr viel seltener kommen muslimische Frauen selbst zu Wort. Die Geschlechterfrage ist ein Hauptangriffspunkt für westliche Vorbehalte gegen den Islam: Wie gehen Emanzipation und Koran zusammen? Gibt es die Gleichberechtigung von Mann und Frau im islamischen Kulturraum überhaupt?
In ICH BIN MUSLIMA – HABEN SIE FRAGEN? geben Frauen Auskunft darüber, wie sie diese Vorbehalte erleben, sich dagegen verwehren oder der Kritik zustimmen.
13 Frauen aus verschiedenen Ländern, die jüngste 11, die älteste 67 Jahre alt, berichten über Alltagserfahrungen und Missverständnisse, über das Ankommen in einer unbekannten Welt und das Leben, das sie zurückgelassen haben. Es geht um Widersprüche, um vertraute Rhythmen und neue Lieblingslieder, um feindselige Blicke und unerwartete Freundschaften und darum, wie es sich lebt in einer Stadt, in der jeden Montag gegen die Islamisierung des Abendlandes protestiert wird.
Kartenkäufe und Reservierungen: 03591/584-225


Mit: Shahrazad Alaziz, Huda Al Mhemed, Fatema Alabdallah, Hanin Aljubory, Nour Aljubory, Khanssaa Al Krdi Alibrahim, Hala Alshehawi, Noor Haji Darwish, Dlal Hreitany, Fatima Karimi, Hiba Olabi, Ruha Olabi, Hanaa Rajab
Regie: Martina van Boxen
Bühne / Kostüme: Esther van de Pas
Musikalische Leitung: Maria Trautmann
Licht/ Video: Andreas Kunert
Dramaturgie: Christine Besier

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=9TX-U7LLuX0



→ Staatsschauspiel online